Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 6)

Songs from home: Erste Treffen des neuen Chors

Khuneye Ma: Ein Lied aus dem Iran. Foto: Imke McMurtrie

Lieder erzählen Geschichten. Unter diesem Motto ist am 24. September unser neuer Chor für und von Frauen „Songs from home“ gestartet. Die Idee ist, gemeinsam Lieder aus aller Welt zusammen einzustudieren, sich darüber auszutauschen und, wie sich herausstellte, Gemeinsamkeiten zu entdecken. Häufig handeln die Lieder nämlich von der Heimat und der Sehnsucht danach. So konnten wir bereits  Lieder auf Persisch, Arabisch und Italienisch einstudieren! Wie das funktioniert? In Lautschrift, wie euch das Foto zeigt. Das ist übrigens ein wundervoll melancholisches Lied aus dem Iran. Hört doch mal rein und dann kommt selbst vorbei! Weitere Infos findet ihr  hier

Jetzt Winterhude Zusammen Nachhaltiger Machen

Neuer Input, Diskussionen und ein gerettetes Buffet.

Letzte Woche Donnerstag, am 13. September fand in der Matthäuskirche in Winterhude die Auftaktveranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit in Winterhude statt. Florie, Matthias, Jalda und Kathleen begrüßten die Gäste und stimmten auf einen interessanten Abend ein. Die knapp 40 Interessierten sahen zu Beginn zwei Teile des Films „Tomorrow“, in dem neue innovative und nachhaltige Projekte weltweit vorgestellt wurden.

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Stöbern, Spaß haben, tauschen

Jetzt ist es schon wieder zwei Wochen her, aber ganz unkommentiert wollen wir die Kleiderparty im Goldbekhaus vom 26. August nicht lassen.

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Info – Vernetzung – Austausch

Die Hamburger Volkshochschule bietet einen Online-Kurs für Ehrenamtliche, die mit Geflüchteten arbeiten an. Im Zentrum stehen Informationen zu rechtlichen sowie kulturellen Fragen, zur Rolle von Ehrenamtlichen und der Erfahrungsaustausch an sich. Das Angebot ist kostenfrei und ein Modellversuch.

Wann: 29.10.2018-19.11.2018 Onlinephase: 30.10.-18.11.2018
2 Präsenztermine vor Ort:
VHS Billstedt, Billstedter Hauptstr. 69 am 29.10 und 19.11.2018, jw. 16-18 Uhr

Flyer zum Angebot

Patenschaften öffnen Türen

Rund um Dieter Seelis hat sich eine engagierte Gruppe gebildet, die geflüchtete Menschen in ihrem Alltag begleitet. Jedem/r Geflüchteten bzw. Familie wird eine Person (-engruppe) vermittelt, die sie in den vielen Belangen des Lebens unterstützt und begleitet, das können Arzt- oder Behördengänge sein, Beratung bei der Arbeitssuche oder Kitasuche, aber auch Freizeitgestaltung, gemeinsame Besuche von Veranstaltungen und vieles mehr.

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Ein Dankeschön für’s Dankesfest

Sturm, Regen, Gewitter – das alles konnte uns nicht vom Feiern abhalten und schließlich blitze die Sonne auch doch noch hervor. Am vergangenen Samstag kamen rund 200 Nachbarn zusammen, um zu feiern und sich feiern zu lassen. Das Goldbekhaus, Q8, Getrud hilft und die Evangelische Kirchengemeinde Winterhude-Uhlenhorst hatten dieses Fest auf die Beine gestellt, um sich bei allen Mitwirkenden unserer Initiative Wir im Quartier zu bedanken. Eine tolle Geste für die vielen Engagierten, die zahlreiche erfolgreiche Projekte über die Jahre in ihrer Freizeit ins Leben gerufen haben.

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Wir sind dann mal weg…

Die Alsterrunner*innen sagen ‚tschüss‘ und gehen in die wohlverdiente, für Sportler*innen unverzichtbare Regeneration, zumindest erstmal. Hinter uns liegen über zwei aufregende Jahre, die nicht nur ein Buch füllen würden. Das wurde mir klar, als ich „nur mal kurz“ über die Anfänge unseres Lauftreffs berichten wollte, woraus einer der längsten Beiträge auf diesem Blog geworden ist. Und ich hoffe, damit Eure Aufmerksamkeit nicht überstrapaziert zu haben. In diesem Artikel erwähnte ich schon, dass unser harter Kern inzwischen in alle Winde verstreut wohnt, Altona, Ohlsdorf, Neugraben usw.

Dem Sport sind wir alle treu geblieben, nur mit der gemeinsamen Terminfindung ist es schwieriger geworden, da unsere jetzt gar nicht mehr so neuen Nachbarn alle arbeiten, mehrere im Schichtdienst in Warenlagern oder in der Gastronomie. Ich selbst bin Mutter geworden und habe zwar mein Training wieder aufgenommen, muss es aber mit Arbeit und Kind koordinieren.

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Ab auf’s Board und der Hitze auf dem Wasser entfliehen

Ob im Kanu, Tretboot oder segelnd: Ganz Hamburg strömt bei diesen Temperaturen auf’s Wasser. Den Goldbekkanal vor der Tür,  nutzen wir diese Lage natürlich aus: Montags und mittwochs bieten wir Stand-UP Paddling für geflüchtete Mädchen und Jungs ab 14 Jahren kostenfrei an. Und wen wundert es bei dem Wetter, dass die Kurse extrem gut besucht sind. Aber wer Lust hat, darf immer noch gerne vorbeikommen! Montags von 16 bis 18 Uhr geht’s für die Mädchen auf’s Wasser, mittwochs von 16 bis 18 Uhr für die Jungs. Weitere Infos und Anmeldungen gibt es auf der Webseite des Goldbekhauses


Stand-Up Paddling auf dem Goldbekkanal: Erst die Trockenübungen, dann ab auf’s Wasser (Fotos: Dana Alyousef)

Sonntags zum Brunch – am liebsten zum KulturenBrunch nach Barmbek!

Ein ausgedehnter Brunch an einem faulen Sonntag? Für viele ein festes Ritual. Wer Lust hat, beim nächsten Brunch internationale Köstlichkeiten zu probieren und mit den Menschen in Kontakt zu kommen, die die Speisen gezaubert haben, der ist beim KulturenBrunch im Bürgerhaus Barmbek genau richtig. Der Clue: Jede und jeder bringt etwas für’s bunte Buffet mit und darf dann alles ausprobieren, was ihm oder ihr das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Und davon gibt es einiges! Afghanische Falafeln, indisches Curry oder doch die Wurststulle zum Frühstück? Wir haben es ausprobiert und fanden alles köstlich! Danach geht es in den großen Spielesaal zum Backgammon, Schach oder Toben. Die nächsten Termine sind am 23.9. / 21.10. / 25.11.. Weitere Infos gibt es auf www.bürgerhaus-barmbek.de. Wir haben schon wieder Hunger und sind auf jeden Fall dabei!

 Zur WM-Zeiten darf die Fußballtorte auf dem Buffet natürlich nicht fehlen! (Fotos: Lea Romaker)

Ankommen in einem neuen Land: Spoken Word Poetry

Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse in einem neuen Land können ganze Bücher füllen. Habt Ihr Lust in einem Kurs das Erlebte zu Literatur zu machen? Dann könnte dieser Kurs der Hamburger Volkshochschule für Neu-Hamburger*innen genau das Richtige für Euch sein: Am 10. Juni, ab 14 Uhr wird unter der Leitung von Eliza-Maimouna Sarr, inspiriert von Literatur, Theater und Musik kreativ geschrieben und getextet. Bei Bedarf übernimmt Bildung für alle! e. V. die Kosten. Interesse bekommen? Dann schaut Euch den Flyer mit weiteren Infos an.

Ankommen in einem neuen Land: Spoken Word Poetry, 10.06.2018, 14:00-17:30 Uhr, Schanzenstraße 75, Raum 403

Alsterrunning-Lauftreff mit Geflüchteten – Wie alles begann

Im Sommer 2015 kamen täglich fast 500 Menschen am Hamburger Hauptbahnhof an: Aus unterschiedlichsten Gründen auf der Flucht und mit wenig mehr Besitz als der Kleidung am Leib. In einer Welle von Hilfsbereitschaft wurde gespendet, gesammelt, sortiert. Was lag da näher, als auch mit dem liebsten Hobby einen Beitrag zu leisten? Z. B. eine Spendenaktion zur Weihnachtszeit? „Aber wäre es nicht noch cooler, die Geflüchteten an die Alster zu holen und mit ihnen gemeinsam zu laufen?“ fragte Michael Brügmann, der Begründer von Alsterrunning, damals. Na klar, von so einer Idee muss man Laufliebhaber nicht lange überzeugen. Laufen kann schließlich jeder, bringt die verschiedensten Leute zusammen, die Sprache ist egal, kurz man braucht dazu nicht viel.

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Joanna Stanecka: Die Fremde

Joanna Stanecka: Die Fremde

Freitag 1. September | 19 Uhr | Theater | Koop mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg
Joanna Stanecka
Suche nach der Identität.
Erzählt wird die Geschichte von Róza Zabczynska, einer polnischen Immigrantin der Zwischenkriegszeit, die bis zu ihrem 16. Lebensjahr in Russland gelebt hat. Dort als die »Polaczka« -die Polin- ausgegrenzt, fällt sie in Warschau durch russischen Akzent, andere Mentalität und ihren Teint als Fremde auf.
Als »Reise einer Entwurzelten«  interpretiert die Künstlerin ihr Solo. Sie hinterfragt das Leben als »Ausländerin« (Cudzoziemka) damals wie heute ebenso wie das Trauma von Trennung und Verlust. Es entsteht ein faszinierendes Psychogramm einer Frau, die danach strebt, heimisch zu werden wo sie lebt und dennoch der Gewissheit des Andersseins nicht entkommen kann.
Schauspiel, Regie und Bearbeitung: Joanna Stanecka
Die polnische Schauspielerin, Joanna Stanecka, ist Absolventin der Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater Łódź.
Als Polin, die jetzt in Deutschland lebt, hat auch sie eine persönliche emotionale Berührung mit dem Thema.
Das Solostück ist entstanden in Anlehnung an einen Roman von Maria Kuncewiczowa (1935). Es ist eine etwa einstündige Aufführung mit anschließendem Gespräch mit der Künstlerin.

AK und VVK 6,- | Tickets

Bühne zum Hof
Eine Veranstaltung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg in Kooperation mit dem Goldbekhaus.

Geflüchtete Musiker_innen und (Musik-)Pädagog_innen aufgepasst!

Die Stiftung Kultur Palast bietet ein Qualifizierungsprojekt für Musiker_innen und (Musik-)Pädagog_innen, die aus Ihrem Heimatland flüchten mussten und nun in Deutschland ihren Berufseinstieg planen. Kurz gesagt geht es um musikalische Früherziehung in Zusammenarbeit mit Hamburger Kitas und der HAW Hamburg. Eingebettet ist das Ganze in den Bundesfreiwilligendienst. Die Weiterqualifizierung dauert insgesamt 18 Monate und startet bereits am 1. September 2017. Der Arbeitsumfang beträgt 25 Wochenstunden. Wer noch nicht perfekt Deutsch spricht, muss sich keine Sorgen machen, denn es besteht die Möglichkeit zusätzlich 14 Stunden in der Woche einen Sprachkurs auf B2-Niveau zu besuchen. Ziel dieser Maßnahme ist es im Anschluss in Hamburger Kitas zu unterrichten. Interesse geweckt? Dann einfach die folgenden Unterlagen downloaden und bei der Stiftung Kultur Palast melden:

Stiftung Kultur Palast Hamburg
Öjendorfer Weg 30a, 22119
Persönliche Auskunft unter Tel.: 040-822 45 68 29
E-Mail: ime@kph-hamburg.de

Ausschreibung_final IME Projektinfo_externe Kitas Steckbrief

 

Bildung für alle! e.V. ermöglichte PC-Kurse

Die besten Ideen ergeben sich meistens im Gespräch. So war es auch, als ich eines Tages meiner Freundin Svenja erzählte, dass mir aufgefallen war, dass die Eritreer aus unserem Lauftreff kaum Erfahrungen mit der Arbeit am PC hatten. Auch das Smartphone dient vor allem zum Kontakthalten mit der weltweit verstreuten Verwandtschaft und weniger dazu die technischen Funktionen auszuschöpfen. Immer wieder wurde ich bei unseren wöchentlichen Läufen gefragt, ob ich nicht eine Idee hätte, wo sie den Umgang mit dem PC lernen könnten. Denn über eigene Computer verfügen die Geflüchteten in der Regel nicht, zumal sie dafür in ihren Übergangsunterkünften keinen Platz haben. Bestenfalls bekommen Einzelne einen alten Laptop gespendet, das ist jedoch die absolute Seltenheit. „Ich kenne da jemanden, der könnte helfen…“ erwiderte meine Freundin und stellte mir wenig später Claudia Cravaack vom Verein Bildung für alle! e.V. vor. Kurzerhand schrieben Svenja und ich einen Antrag für einen Computerkurs nur für Eritreer. Dabei ging es nicht um ein Ausschlussprinzip, sondern vielmehr darum eine homogene Lerngruppe zu schaffen, mit gleichen Vorkenntnissen und Voraussetzungen. Bildung für alle! e.V. und Claudia Cravaack stellten in kurzer Zeit einen Computerkurs auf die Beine, der an zwei Abenden in der Woche in den Räumlichkeiten der Volkshochschule in der Mönckebergstraße stattfand. Geleitet wurde der Kurs von dem Informatiker Samson Tesfai und startete im Januar diesen Jahres. So hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit über ein halbes Jahr Computerkenntnisse zu erwerben in einem individuell auf sie zugeschnittenen Rahmen. Die Rückmeldungen waren überwiegend positiv, auch wenn sich die Gruppe am Anfang erst einmal sortieren musste. Es bildete sich jedoch rasch ein harter Kern von Interessierten heraus. Da das Angebot gut angenommen wurde, erklärte sich Samson Tesfai bereit nach Abschluss des ersten Kurses einen Aufbaukurs anzubieten. Bildung für alle! e. V. hat dieses Programm professionell, unkompliziert, zeitnah und mit Blick auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden realisiert. Es hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, solche Angebote aus der Praxis heraus mit den Geflüchteten gemeinsam zu entwickeln. Wenn sich die richtigen Leute miteinander vernetzen, austauschen und aufeinander einlassen, können spannende Projekte entstehen, die gerne angenommen werden.

Über die Freiheit von Kunst im Film und der eigenen Meinung – ein Gedanke

Mittlerweile haben wir schon den ein oder anderen Film bei unseren Welcome Movies gezeigt. Von „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ über „Der Polarexpress“, „Departed“ und „Ziemlich beste Freunde“ zu dem kürzlich gezeigten „Der große Diktator“ von Charlie Chaplin. Die Mischung ist also dementsprechend bunt. Dass wir uns bei „Ziemlich beste Freunde“ nicht darüber streiten müssen, wie schön der Film ist, ist klar. Dass bei Filmen wie „Departed“ durchaus differenziertere Meinungen vorhanden sind, ist auch keine Überraschung. Thriller, Drama, Krimi, Abenteuer – alles Genres, in die der Film eingeordnet werden kann, sind keine leichte Kost aber für viele FilmliebhaberInnen sorgen sie für Begeisterung. Nicht zuletzt ist Departed von dem renommierten Regisseur Martin Scorsese  mit mehreren Preisen prämiert, da die Qualität und vor allem die Spannung extrem hoch sind.

“Der große Diktator“ ist ebenfalls ein prämierter Film und hat Filmgeschichte geschrieben und das zu einer äußerst schwierigen Zeit. Allerdings spielt der Film mit so viel Witz, dass die meiste Zeit gelacht werden kann.

Auch heute ist in vielen Teilen der Welt die Situation angespannt und viele Menschen leiden und müssen um ihr Leben fürchten. Das zeigt die Aktualität  von so manchen Filmen. Daher gibt es einige, die, wenn sie einen Kinoabend verbringen möchten, lieber zu Filmen greifen, die Unbeschwertheit und Freiheit ausdrücken. Der letzte Film „Little Miss Sunshine“ geht genau in diese Richtung.

Letztendlich geht es uns bei der Auswahl der Filme aber um das Konzept der Unterhaltung, was so gut wie alle Filme einschließt. Vor gut einem Jahr entstand die Idee der Welcome Movies überhaupt erst aus dem Bedürfnis dem Alltag zu entfliehen und einfach zusammen ein paar Stunden einen Film zu genießen, der unterhält. Die LäuferInnen aus der Gruppe des Alsterrunnings äußerten dieses Bedürfnis und damit begann die Reihe der Movies.

Viele unterschiedliche Menschen haben aber unterschiedliche Geschmäcker. Wir versuchen, dem zu begegnen, indem wir vor jeden Film eine Trailerauswahl zeigen und dort über den Film für das nächste Mal abgestimmt werden kann. Am liebsten wäre es uns als Organisationsteam sogar, wenn die Vorschläge der Filmauswahl von euch kommen. Von euch, also von den vielen BesucherInnen und NachbarInnen – egal, ob alt oder neu – des Goldbekhauses. Auch hier ist wieder alles möglich. Die einzige Prämisse, die uns wirklich wichtig ist, ist, dass es um Unterhaltung geht. Uns geht es bei den Welcome Movies nicht um pädagogische Ziele und noch weniger möchten wir entscheiden für wen, welcher Film angemessen ist. All die, die wir hier leben, können selbst für uns bestimmen und so kann jeder/jede selbst entscheiden, ob er/sie den ausgewählten Film bei uns in der Bühne zum Hof sehen möchte oder nicht, denn im nächsten Monat gibt’s wieder einen neuen Film. Ganz klar bleibt halt die Möglichkeit, dass so mancher Film auch mal nicht gefällt, mit diesem Risiko ist jedoch bei jedem Kinobesuch zu rechnen.

Kino ist ein so teures Vergnügen in Deutschland geworden, sodass wir unglaublich froh sind, euch jeden Monat einen Film bei freiem Eintritt vorführen zu können. Dazu gibt’s Snacks und Getränke, was gibt es schöneres?!

In dem Sinne, freuen wir uns über alle Anregungen und Vorschläge und vor allem über euren Besuch im Goldbekhaus. So haben wir gemeinsam die Möglichkeit der Gestaltung unseres Zusammenlebens in der Nachbarschaft.

 

 


Übrigens: Nächstes Welcome Movie ist am Mittwoch, den 17.05. um 19:30 Uhr im Goldbekhaus. Den Film könnt ihr telefonisch in der Info im Goldbekhaus erfragen: 040-27 87 02-0.

Wir freueeen uuuuuns!!

Gesang der Kulturen

In der VHS in der Schanze gibt es seit März 2016 ein offenes Gesangsangebot.
Der „Gesang der Kulturen“ trifft sich jeden Donnerstag von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr in der VHS in der Schanze.
Hier singen Geflüchtete und Hamburger gemeinsam Lieder aus allen Teilen der Welt –  Jede/r kann etwas einbringen.
Das Angebot ist kostenlos und wird von Bildung für alle! e.V. finanziert. Den Raum stellt die VHS zur Verfügung.
Lust mitzumachen? Weitere Infos gibt findet Ihr auf der  Homepage und auf dem Flyer.

 

Wie leben Frauen in Syrien?

Kursangebot der Hamburger Volkshochschule: Frauen in Syrien

Religion, Sprache, Bildung, Arbeit und Einkommen: In Syrien leben sehr unterschiedliche Frauen. Wie sehen ihre gesellschaftlichen Situationen aus?  Was hat sich mit dem Ausbruch der Revolution 2011 verändert? Die syrische Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin Rosa Hassan Yassin lebt seit 2013 in Hamburg und führt in das Thema ein. Sie erläutert Hintergründe wie das Familienrecht und informiert über verschiedene Frauenorganisationen und die politische Präsenz der Frauen in Syrien. Der Kurs wird zweisprachig auf Deutsch und Arabisch durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher bitte anmelden unter 040 428414284.

Sternschanze, VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstraße 75
3221MMM07, Rosa Yassin Hassan
kostenlos, 3 UStd., 1 Term.
Do., 13.7.17, 17-19.30 Uhr

In Kooperation mit Bildung für alle! e.V.

SICHTWEISEN: EINSICHT

Alltäglicher Rassismus und Critical Whiteness. Allgemein herrscht eine große Unsicherheit, was genau Rassismus ist, wie er funktioniert und wie ihm begegnet werden kann. Diese Unsicherheit und ein Mangel an Kommunikation prägen auch heute noch die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als Ausländer, Migranten oder „Angehörige einer anderen Kultur“ identifiziert werden.
Der Vortrag „Alltäglicher Rassismus“ spricht vor allem Mitglieder der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft an, benennt Beispiele für den sog. alltäglichen Rassismus und führt ein in die Fragestellungen des kritischen Weißseins und einer Anti-Rassismus-Arbeit, die weggeht vom Betroffenheitsdenken und stattdessen die Reflexion der eigenen Prägung und Möglichkeiten zum Perspektivenwechsel in den Mittelpunkt stellt.
Den Vortrag hält Austin P.
Eine Veranstaltung von Wir im Quartier – Gemeinsam mit Geflüchteten.
Phoenix e.V. wurde 1993 gegründet. Zur Vereinsarbeit gehört die Ausbildung von Trainerinnen und Trainern, die Workshops, Anti-Rassismus-Trainings und Empowerment-Trainings durchführen. Ziel ist die Ermöglichung von Strategien gegen Rassismus, für eine Kultur der Verständigung.
Weitere Informationen unter: www.phoenix-ev.org
Goldbekhaus, Moorfuhrtweg 9, Bühne zum Hof | Eintritt frei

Die Saison läuft

Es war ein harter Kampf zwischen Aron Weldegergis und Jannis Weidmann über 5 km am Sonntag den 26.3.17 in Wandsbek. Der Alsterrunner Aron, der inzwischen für den neu gegründeten Verein ‚Hamburg Running‘ trainiert, konnte sich bei der Wandsetaler Runde mit einer Zeit von 16:48 min den zweiten Platz mit einem knappen Rückstand von zwei Sekunden zum Erstplazierten sichern. Nach den beiden Raketen herrschte im Zielbereich zunächst gähnende Leere. Erst nach gut 1,5 Minuten folgte der Drittplazierte. Damit setzt Aron seinen Erfolgskurs weiter fort. Bereits am Wochenende zuvor am 19.3.17 stürmte er im Rahmen der Bramfelder Winterlaufserie auf den zweiten Platz über 10,046 km in einer Zeit von 35:15 min. Bemerkenswert ist das auch deshalb, weil Aron verglichen mit anderen Leistungssportlern mit seinem Trainingsumfang ganz schön under-equipped ist. Um optimal und vor allem gesund zu trainieren, benötigt man z. B. mehrere Paar Laufschuhe, wie viele genau ist natürlich auch von individuellen Bedürfnissen abhängig. Für Aron hieße es grob kalkuliert einen Wettkampfschuh für Straßenläufe zu haben, einen für Crossläufe, zwei Paar gut gedämpfte Schuhe für längere Strecken, die man im Wechsel tragen kann, und einen Bahnschuh für schnelle Intervalleinheiten auf der, wie der Name schon sagt, Bahn. Und klar je mehr man läuft, desto häufiger müssen die Schuhe ausgetauscht werden. Auch hier gibt es keinen exakten Richtwert, aber man geht von 600-1000 gelaufenen Kilometern aus, die bei einem Leistungssportler schnell erreicht sind. Laufbegeisterte wissen, wie teuer Laufschuhe sind und deshalb hat Aron genau einen Schuh für Wettkampf und Training sowie einen Bahnschuh, letzteren hat er freundlicherweise vom Laufbekleidungsgeschäft ‚Laufwerk‘ geschenkt bekommen. Auch bei der Laufbekleidung muss Aron vor allem eins: improvisieren. Aber das konnte ihn bislang nicht vom Laufen abhalten und deshalb dürfen wir gespannt sein, was diese Saison noch bringen wird und wünschen viel Erfolg!

Großes Kino

„Hoffnung… Es tut mir leid, aber ich will kein Kaiser sein. Das ist nicht meine Sache. Ich möchte niemanden beherrschen und niemanden bezwingen. Es ist mein Wunsch, einem jeden zu helfen – wenn es möglich ist – sei er Jude oder Nichtjude, Weißer oder Schwarzer. Wir alle haben den Wunsch, einander zu helfen. Das liegt in der Natur des Menschen. Wir wollen vom Glück des Nächsten leben – nicht von seinem Elend. Wir wollen nicht hassen und uns nicht gegenseitig verachten. In dieser Welt gibt es Raum für alle, und die gute Erde ist reich und vermag einem jeden von uns das Notwendige zu geben.

Wir könnten frei und anmutig durchs Leben gehen, doch wir haben den Weg verloren. Die Gier hat die Seelen der Menschen vergiftet – sie hat die Welt mit einer Mauer aus Hass umgeben – hat uns im Stechschritt in Elend und Blutvergießen marschieren lassen. Wir haben die Möglichkeit entwickelt, uns mit hoher Geschwindigkeit fortzubewegen, doch wir haben uns selbst eingesperrt. Die Maschinen, die uns im Überfluss geben sollten, haben uns in Not gebracht. Unser Wissen hat uns zynisch, die Schärfe unseres Verstandes hat uns kalt und lieblos gemacht. Wir denken zuviel und fühlen zu wenig. Dringender als der Technik bedürfen wir der Menschlichkeit. Güte und Sanftmut sind wichtiger für uns als Intelligenz. Mit dem Verlust dieser Eigenschaften wird das Leben immer gewalttätiger, und alles wird verloren sein.

[…]

Soldaten! Kämpft nicht für die Sklaverei! Kämpft für die Freiheit! Im siebzehnten Kapitel des Lukas-Evangeliums steht geschrieben, das Reich Gottes sei im Menschen – nicht in einem Menschen oder in einer besonderen Gruppe von Menschen, sondern in allen! In euch! Ihr, das Volk, habt die Macht – die Macht, Maschinen zu erschaffen. Die Macht, Glück hervorzubringen. Ihr, das Volk, habt die Macht, das Leben frei und schön zu gestalten – aus diesem Leben ein wundersames Abenteuer werden zu lassen. Lasst uns also – im Namen der Demokratie – diese Macht anwenden – vereinigt euch! Lasst uns kämpfen für eine neue Welt, für eine gesittete Welt, in der jedermann die Möglichkeit hat zu arbeiten, die der Jugend eine Zukunft und die dem Alter Sicherheit zu geben vermag.

Die Gewalttäter sind zur Macht gekommen, weil sie euch diese Dinge versprochen haben. Doch sie lügen! Sie halten ihre Versprechungen nicht. Sie werden das nie tun! Diktatoren befreien sich selbst, aber sie versklaven das Volk. Lasst uns nun dafür kämpfen, die Welt zu befreien – die nationalen Schranken niederzureißen – die Gier, den Hass und die Intoleranz beiseite zu werfen. Lasst uns kämpfen für eine Welt der Vernunft – eine Welt, in der Wissenschaft und Fortschritt zu unser aller Glück führen sollen. Soldaten, im Namen der Demokratie, lasst uns zusammen stehen![…]

(Quelle: Charlie Chaplin – Der große Diktator, 1940)


Das ist ein Auszug aus der Abschlussrede aus Charlie Chaplins Meisterwerk „Der große Diktator“ – auch heute noch überaus aktuell.

Letzten Mittwoch konnten wir allerdings nicht nur dieser bewegenden Rede zuhören, sondern auch den wirklich großartigen und witzigen Film von und mit Charlie Chaplin im Goldbekhaus genießen. Vor allem haben wir uns über soo viele ZuschauerInnen gefreut. Diese haben sich auch für einen tollen Film am 19. April entschieden – dann wieder eine andere Richtung als dieser Film.

Kommt vorbei, entscheidet über den übernächsten Film und genießt einen entspannten Abend!

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