Autor: WIQ Peter

Joanna Stanecka: Die Fremde

Joanna Stanecka: Die Fremde

Freitag 1. September | 19 Uhr | Theater | Koop mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg

Joanna Stanecka
Suche nach der Identität.
Erzählt wird die Geschichte von Róza Zabczynska, einer polnischen Immigrantin der Zwischenkriegszeit, die bis zu ihrem 16. Lebensjahr in Russland gelebt hat. Dort als die »Polaczka« -die Polin- ausgegrenzt, fällt sie in Warschau durch russischen Akzent, andere Mentalität und ihren Teint als Fremde auf.
Als »Reise einer Entwurzelten«  interpretiert die Künstlerin ihr Solo. Sie hinterfragt das Leben als »Ausländerin« (Cudzoziemka) damals wie heute ebenso wie das Trauma von Trennung und Verlust. Es entsteht ein faszinierendes Psychogramm einer Frau, die danach strebt, heimisch zu werden wo sie lebt und dennoch der Gewissheit des Andersseins nicht entkommen kann.
Schauspiel, Regie und Bearbeitung: Joanna Stanecka
Die polnische Schauspielerin, Joanna Stanecka, ist Absolventin der Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater Łódź.
Als Polin, die jetzt in Deutschland lebt, hat auch sie eine persönliche emotionale Berührung mit dem Thema.
Das Solostück ist entstanden in Anlehnung an einen Roman von Maria Kuncewiczowa (1935). Es ist eine etwa einstündige Aufführung mit anschließendem Gespräch mit der Künstlerin.

AK und VVK 6,- | Tickets

Bühne zum Hof
Eine Veranstaltung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg in Kooperation mit dem Goldbekhaus.

SICHTWEISEN: EINSICHT

Alltäglicher Rassismus und Critical Whiteness. Allgemein herrscht eine große Unsicherheit, was genau Rassismus ist, wie er funktioniert und wie ihm begegnet werden kann. Diese Unsicherheit und ein Mangel an Kommunikation prägen auch heute noch die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als Ausländer, Migranten oder „Angehörige einer anderen Kultur“ identifiziert werden.
Der Vortrag „Alltäglicher Rassismus“ spricht vor allem Mitglieder der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft an, benennt Beispiele für den sog. alltäglichen Rassismus und führt ein in die Fragestellungen des kritischen Weißseins und einer Anti-Rassismus-Arbeit, die weggeht vom Betroffenheitsdenken und stattdessen die Reflexion der eigenen Prägung und Möglichkeiten zum Perspektivenwechsel in den Mittelpunkt stellt.
Den Vortrag hält Austin P.
Eine Veranstaltung von Wir im Quartier – Gemeinsam mit Geflüchteten.
Phoenix e.V. wurde 1993 gegründet. Zur Vereinsarbeit gehört die Ausbildung von Trainerinnen und Trainern, die Workshops, Anti-Rassismus-Trainings und Empowerment-Trainings durchführen. Ziel ist die Ermöglichung von Strategien gegen Rassismus, für eine Kultur der Verständigung.
Weitere Informationen unter: www.phoenix-ev.org
Goldbekhaus, Moorfuhrtweg 9, Bühne zum Hof | Eintritt frei

SICHTWEISEN: WEITSICHT

Eine Veranstaltungsreihe von »WIR IM QUARTIER«
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Viele tausend Menschen haben sich seit dem zunehmenden Zustrom von geflüchteten Menschen engagiert, um eine gelingende Integration zu ermöglichen.
Gleichzeitig entstehen Bewegungen, die auf einfache Lösungen setzen. Parolen ersetzen den Diskurs, Fakenews erschweren die Bewertung von Informationen. Das konstruktive Miteinander der Gesellschaft ist massiv gestört, es beginnen Lager- und Grabenkämpfe und die eigentlich notwendige gemeinsame Einigung auf Lösungsansätze gerät in den Hintergrund.
Die Veranstaltungsreihe »SICHTWEISEN« soll alle Menschen erreichen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, aber auch alle, die sich nach Strategien und Diskussion im Umgang mit Populismus, Rassismus und gesellschaftlicher Spaltung sehnen.

Mittwoch, 7. Juni um 19:30 Uhr
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Weitsicht: Frieden – und was es braucht!
Reden wollen wir über den Frieden, der das Handeln nicht vergessen will. Gesellschaftliche Konflikte kommen vor, müssen bewusst gemacht und aktiv gestaltet werden. Ohne diese Fähigkeit  werden wir keine nachhaltigen und vor allem friedvollen Veränderungen anschieben können. So ist Frieden auch ein anderes Wort für gelingende Konfliktregulierung. Was braucht es für den Frieden in einer Gesellschaft? Können wir ein gutes soziales Miteinander gemeinsam lernen? Was kann jede/jeder einzelne tun?
Wie man sich mit »Herz und Verstand« für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen kann, wird uns Julika Koch von der Nordkirche erklären.
– Konflikte gehören zum Leben.
– Aber wie würden Sie Frieden pflegen?
– Gießen und anhäufeln? Zuhören und Briefe schreiben? Mal auf den Tisch hauen und „Scheiße“ schreien?
– Was sind Strategien für Gewaltfreiheit und Fried-Fertigkeit.
– Kommen Sie mit in den Garten.
– Für eine lebendige Präsentation mit Power und Point ist die Improvisationstheatergruppe Im|promp|tü dabei.
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Goldbekhaus | Bühne zum Hof | Eintritt frei

SICHTWEISEN: VORSICHT

Eine Veranstaltungsreihe von »WIR IM QUARTIER«
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Viele tausend Menschen haben sich seit dem zunehmenden Zustrom von geflüchteten Menschen engagiert, um eine gelingende Integration zu ermöglichen.
Gleichzeitig entstehen Bewegungen, die auf einfache Lösungen setzen. Parolen ersetzen den Diskurs, Fakenews erschweren die Bewertung von Informationen. Das konstruktive Miteinander der Gesellschaft ist massiv gestört, es beginnen Lager- und Grabenkämpfe und die eigentlich notwendige gemeinsame Einigung auf Lösungsansätze gerät in den Hintergrund.
Die Veranstaltungsreihe »SICHTWEISEN« soll alle Menschen erreichen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, aber auch alle, die sich nach Strategien und Diskussion im Umgang mit Populismus, Rassismus und gesellschaftlicher Spaltung sehnen.

Mittwoch, 31. Mai um 19:30 Uhr
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Vorsicht: Gewinner und Verlierer in der Globalisierung?

Umstrittene Schlagwörter wie »Fortschrittsverlierer« und die »sozial Abgehängten« rücken die Schattenseiten der Globalisierung in den Vordergrund. Kritisch wollen wir untersuchen, was Globalisierung überhaupt bedeutet. Welche realen, welche angenommenen Folgen hat sie für uns? Ist sie »alternativlos«?
Welche sozial tragenden Perspektiven ergeben sich, wie kann ein zukünftiger gesellschaftlicher Wandel aussehen?
Fragen wie diese wird uns Anna Braam, Sprecherin und im Vorstand der »Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen«, Jugend-Delegierte beim UN Klimagipfel und engagiert in der Flüchtlingsarbeit, an dem Abend beantworten.
Künstlerisch wird das Ganze mit Poetry Slam verknüpft. Armin Sengbusch und Hartmut Pospiech aus der Hamburger Slamszene steigen auf einer anderen Ebene ein, greifen das Thema der Veranstaltungsreihe „Der Populismus unserer Zeit“ auf und eröffnen uns neue Sichtweisen auf das Thema.
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Goldbekhaus | Bühne zum Hof | Eintritt frei

SICHTWEISEN: ABSICHT

Eine Veranstaltungsreihe von »WIR IM QUARTIER«
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Viele tausend Menschen haben sich seit dem zunehmenden Zustrom von geflüchteten Menschen engagiert, um eine gelingende Integration zu ermöglichen.
Gleichzeitig entstehen Bewegungen, die auf einfache Lösungen setzen. Parolen ersetzen den Diskurs, Fakenews erschweren die Bewertung von Informationen. Das konstruktive Miteinander der Gesellschaft ist massiv gestört, es beginnen Lager- und Grabenkämpfe und die eigentlich notwendige gemeinsame Einigung auf Lösungsansätze gerät in den Hintergrund.
Die Veranstaltungsreihe »SICHTWEISEN« soll alle Menschen erreichen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, aber auch alle, die sich nach Strategien und Diskussion im Umgang mit Populismus, Rassismus und gesellschaftlicher Spaltung sehnen.

Donnerstag, 29. März um 19:30 Uhr
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ABSICHT: POPOULISMUS, FAKENEWS UND
VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN.
Wer blickt da noch durch? Was ist richtig, was ist falsch? Wir leben mit einer Informationsflut, die es schwer macht, sich eine eigene Meinung zu bilden. Es geht immer weniger um Inhalte, als um einfache Sätze, die viral schnell zum Hit werden. Ist dieser Trend zu stoppen? Was kann der Einzelne tun?
Wir haben Alexa und Alexander Wauschkas aus Hamburg eingeladen. Beide sind Blogger, betreiben den Podcast »Hoaxilla« (Hoax=Falschmeldung) und werden uns einen allgemein verständlichen Input geben und anschließend zur Diskussion einladen.
Außerdem ist der Hamburger Kabarettist und Autor Kerim Pamuk unser Gast In seinen Programmen und Büchern geht es u.a. über die deutsch-türkische Befindlichkeit, den Islam und das hippe und moderne Leben der Gegenwart
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Goldbekhaus | Bühne zum Hof | Eintritt frei

Kerim Pamuk

WIQ Newsletter Februar 2017

Moin, Moin,

wer unseren Newsletter nicht direkt bekommt, hier zum Nachlesen.

WELCOME MOVIE

Lust auf Kino in gemütlicher Atmosphäre bei Snacks und Getränken? Das Goldbekhaus lädt auch in diesem Jahr wieder monatlich Geflüchtete und AnwohnerInnen zum Kino ein. Gezeigt werden Filme unterschiedlicher Genres, die nicht nur Einblicke in die westliche Kultur geben, sondern vor allem Spaß machen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Wer Lust auf Filme und neue Kontakte hat, ist herzlich willkommen.
Veranstaltungen der nichtgewerblichen Filmarbeit unterliegen einem Werbeverbot. Die Filmtitel können telefonisch erfragt werden unter: 040/278702-0

Mittwoch, 18. Januar um 19:30 Uhr im Goldbekhaus | Moorfuhrtweg 9

Die nächsten Welcome Movie Termine:
Mittwoch, 15. Februar |15. März| 19. April | 17. Mai | 21. Juni
jeweils um 19:30 Uhr

Up for a cinematic experience including snacks and drinks?

From May, Goldbekhaus invites you to a monthly screening. We will show films from different genres that not only give an insight into western culture but are also fun! Afterwards, there is a chance to discuss the films and wind down for the day. Everyone with an interest in films and/or meeting new people is welcome.

Dates: selected Wednesdays: 15|February|15 March | 19 April | 17 May | 21 June at 7:30pm/19:30h

Location: Bühne zum Hof | Goldbekhaus, Moorfuhrtweg 9, 22301 Hamburg

No registration necessary – just turn up!

SCHÖN MITEINANDER!

„Unser“ BFD-Welcome Mazen sagt: „Es ist richtig schön miteinander!“
Wir finden das auch und möchten deshalb mit Mazen sowie ganz vielen anderen „alten“ und „neuen“ NachbarInnen feiern. Wir wollen gemeinsam tanzen, lachen und uns kennenlernen. Wir freuen uns auf einen wundervollen Abend, nach dem alle BesucherInnen, HelferInnen, die Moderation sowie der DJ sagen werden: „Schön miteinander“.

Freitag, 17. Februar im Goldbekhaus, Moorfuhrtweg 9 | Eintritt frei

NEUER NEWSLETTER

Moin, Moin,

soeben ist der zweite Wir im Quartier-Newsletter verschickt worden Wer ihn in Zukunft abonnieren will , schickt bitte eine Nachricht an wir-im-quartier@goldbekhaus.de

Zum Nachlesen hier klicken!

Miriam Krohn | Q8
Peter Rautenberg | Goldbekhaus

Benefizkonzert

Besonderes Benefiz-Konzert mit tollen Künstlern FÜR und MIT Geflüchteten: 14.12. | 19:30 | Rolf-Liebermann-Studio

Echo-Preisträgerin Alexa Feser, Regy Clasen, „Die Herren Simple“, Chris Meloni und andere – alle verzichten auf ihre Gage und singen für den guten Zweck: Die Integration von Geflüchteten. Special Guest: Der Music Academy Stage Choir together with Refugees, der seinen eigenen Song präsentiert. Dazu Super-Tombola-Preise.

Ein ganz besonderes Konzert-Event im wunderbaren Rolf-Liebermann-Studio (NDR), Oberstr. 120, Einlass: ab 19 Uhr, Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen, ab 29 EUR (zzgl. Gebühr)
Bei Facebook findet ihr weitere Infos.  Veranstalter: Zusammen weiter 

Video

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Bitte weitersagen!

 

Köche gesucht!

Die Gastrolosten bieten einen Tag der offenen Tür an, für alle, die wissen wollen, ob sie geren Koch werden wollen.

Tag der offenen Tür | Gastrolotsen

TRAUMA? Ratlos!

Workshop zum Umgang mit traumatisierten Menschen – exklusiv für Pat*innen, Lots*innen und Begleiter*innen

Menschen auf der Flucht sind starken psychischen Belastungen ausgesetzt. Doch nicht alle Geflüchteten, die in Deutschland ankommen, sind traumatisiert und nicht alle entwickeln eine psychische Störung. Der Workshop befasst sich zunächst mit den psychischen Auswirkungen von Flucht als existenzielle Herausforderung sowie den Themen Trauma und posttraumatische Störungen.

Daran anschließend geht es um praktisch orientierte Fragen wie:

  • Woran erkenne ich eine Traumatisierung?
  • Wie begegne ich jemandem, der stark psychisch belastet oder sogar an einer Traumatisierung erkrankt ist?
  • Wann ist psychotherapeutische Hilfe nötig?

Der Workshop ist praxisorientiert und interaktiv konzipiert. Neben einem theoretischen Input werden viele Fallbeispiele aus der Praxis zur Sprache kommen. Erwünscht ist ebenfalls, dass sich die Teilnehmer*innen mit Fällen einbringen, die dann gemeinsam bearbeitet werden können.

Der Workshop richtet sich explizit und ausschließlich an Freiwillige von Welcome to Barmbek, Welcome to Wandsbek und Wir im Quartier, die sich als Pat*innen, Lots*innen oder Begleiter*innen von Geflüchteten engagieren.

Als Referenten haben wir Clemens Fobian von basis & woge e.V. gewinnen können!

Ansprechperson und Koordinatorin:

Cornelia Springer
Mobil: 0176 / 47355527
cornelia.springer@icloud.com

Anmeldung,

Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt!

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Welcome to Barmbek und der Initiative „Wir im Quartier“.

Mittwoch, 14. Dezember von 18 bis 21 Uhr im Goldbekhaus | Bühne zum Hof

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KÖCHE GESUCHT!

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Menschen mit Erfolg müssen keinen Anzug tragen, eine Kochjacke reicht!

Die ersten Wochen bist Du mit uns in der Lehrküche.
Wir bringen Dir alles bei, was Du für einen erfolgreichen Start in der Küche brauchst.
Danach gehst Du zu einem unserer Partner: in renommierten Restaurants und Hotels in Hamburg erwartet Dich ein Praktikum. Bei diesem »Echtwelt-Check« kannst Du zeigen, was Du alles kannst und den Arbeitgeber davon überzeugen, Dir einen festen Job oder eine Ausbildung anzubieten.

Diesen Angebot ist vor allem für geflüchtete Menschen bis 35 Jahren, die schon über deutsche Sprachkenntnisse (B 1) verfügen.

Mehr Infos hier oder unter www.refugee-canteen.com.

NEUER NEWSLETTER!

In unregelmäßigen Abständen schickt Wir im Quartier einen neu gestalteten Newsletter heraus. Hier ist das erste Exemplar.

Wer den Newsletter abonnieren möchte, schickt bitte eine E-Mail an Peter Rautenberg: peter.rautenberg@goldbekhaus.de

KINDERMATRATZEN ZU VERSCHENKEN!

Wir haben zwei Matratzen für Kinderbetten zu verschenken ( 60x120cm). Wir brauchen sie nicht mehr und würden Sie gerne „spenden“.

Meldet euch bei Bedarf bei: Ronja Engelmann, mama98@gmx.de

VORSCHAU GOLDBEKHAUS

Das Goldbekhaus möchte euch auf zwei Veranstaltungen aufmerksam machen:

Freitag, 20. September um 19 Uhr:
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Afrika trifft Leinwand! Sie mussten viel zuhause zurück lassen, nicht aber ihre Kunst. Wir freuen uns sehr darauf, von Mai bis Dezember 2016 KünstlerInnen, welche hier eine neue Heimat gefunden haben, auf verschiedenen Bühnen präsentieren zu können.
Der talentierte Künstler, Flatter Zenda, aus Simbabwe zeigt seine Werke, die bereits in London, New York und Chicago ausgestellt waren und nun bei uns in Winterhude zu sehen sind. Seine Arbeiten strahlen Elan, Leidenschaft und Temperament aus.

 

Vernissage und Ausstellungseröffnung wird musikalisch vom jungen Musiker Amir Soltanifard (Iran) begleiet.

Die Ausstellung findet in den schönen Räumen von unseren Kooperationspartnern ITEM Africa von 30.9.-30.10. statt.

KünstlerInnen, die Teil der Veranstaltungen und geplanten Workshops sein möchten, wenden sich bitte an Behnaz Vassighi: behnaz.vassighi(at)gmx.de

Gefördert durch „FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten“

Flatter Zenda (Simbabwe | bildender Künstler); Amir Soltanifard (Iran | Musiker)

ITEMS Afrika; Forsmannstraße 8b Hinterhof; 22301 Hamburg | Eintritt frei

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Mittwoch 5. Oktober um 19:30 Uhr

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Zusammen Singen – Music is the Language

Seid dabei – Musik verbindet! Der Stage Choir der Music Academy Hamburg unter der Leitung der beiden Künstler Chris Meloni und Jeffrey Friebe singt bei seiner offenen Probe zusammen mit Geflüchteten und allen anderen, die Lust haben, mitzumachen. Wir wollen Begegnungen schaffen und beide Seiten aufeinander einstimmen – über die Musik.

 

Eine Aktion im Rahmen der Initiative „Zusammen weiter“, ein ehrenamtliches Musik-Projekt von Chris Meloni und Kathrin Schlass für eine verbesserte Integration von Geflüchteten,

 

 

FERIENANGEBOT FÜR JUGENDLICHE

Moin, Moin,

in Altona gibt es ein neues Angebot für jugendliche Flüchtlinge.

Frau Hoffmann organisiert in Altona ein fotografische Kreativwerkstatt:

„Anbei nun unser Ferien-Angebot für jugendliche Flüchtlinge, das Sie gerne an die zuständigen Stellen oder  Projektleitungen weiterleiten können!
In den Sommerferien findet die fotografische Kreativwerkstatt immer montags von 15h-21h statt, anschließend können die Jugendlichen sich auch malerisch im offenen Atelier fraplab -Raum für Qunst und Quer ausdrücken !

(Nach den Sommerferien geht das Angebot weiter ,allerdings dann zu anderen Zeiten Freitags ab 17.30- 20.30h)

Anbei finden Sie einen Handzettel (strange_in_paradise_sommerferien), den wir für die Jugendlichen gemacht haben! ( auf englisch und deutsch !)

Anmeldungen bitte an meine Kontaktadresse : utta.hoffmann@frappant.org  0170 2976691

Speziell in den Sommerfreien werden wir fotografische Inszenierungen im öffentlichen Raum mit einem Stuhl machen, um das Thema: Wo ist mein Platz?, Wo ist meine Heimat, Wo ist mein Ort? zu thematisieren!

Vielleicht kennen Sie ja Jugendliche, die Lust auf ein solches Foto-Projekt haben!“

 

SPENDENAUFRUF!

Welcome Refugees! Die Hilfsbereitschaft der WinterhuderInnen, UhlenhorsterInnen, BarmbekerInnen, … ist sehr groß, ebenso wie das Interesse an den Menschen, die zu uns kommen. Gemeinsam möchten alle das Zusammenleben in den Nachbarschaften gestalten.
Viele Projekte und Aktionen sind bereits entstanden und können durchgeführt werden. Weitere, die wir auf Anregung Geflüchteter und mit ihnen konzipiert haben, können wir nur mithilfe IHRER Spende realisieren:

* MITTEN IM WANDEL – Theater-Masken-Performance-Projekt
* WOHIN DIE ZEIT UNS FÜHRT – Kreatives Projekt mit öffentlicher Präsentation
* PATENSCHAFTEN GESTALTEN – sportliche und kulturelle Ausflüge, Hilfestellung bei Arbeits- und Wohnungssuche usw.
* WILLKOMMENSFESTE FEIERN

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern Q8 – Quartiersentwicklung Winterhude-Uhlenhorst sowie der Kirchengemeinde Winterhude-Uhlenhorst hat das Stadtteilkulturzentrum Goldbekhaus e.V. im Oktober 2015 zu einem offenen Plenum eingeladen. Wir wollten wissen, was die Menschen in unserem Quartier bzgl. unserer neuen MitbürgerInnen bewegt und welche gemeinsamen Aktivitäten sie sich vorstellen können. Das Interesse war überwältigend und so konnten wir das
Projekt WIR IM QUARTIER – Gemeinsam mit Geflüchteten ins Leben rufen.

Ein großes Angebotspaket in den Sparten KUNST & KULTUR, SPORT & BEWEGUNG, SPRACHE & BEGEGNUNG, ESSEN & TRINKEN sowie PATENSCHAFTEN & BEGLEITUNG ist entstanden. Der Beschluss, das sportliche und kreative Angebot des kulturNvereins Goldbekhaus e.V. für Geflüchtete kostenlos zu öffnen und eine Übersetzung vorerst ins Arabische und Englische zu realisieren, wurde sofort gefasst. Spontan entstand der Plan, Übernachtungsmöglichkeiten für Transitflüchtlinge zu schaffen. So konnten von Oktober 2015 bis Januar 2016 bei den Give-Shelter-Nights mehr als 2.500 Geflüchteten Schutz, Versorgung und Obdach für jeweils eine Nacht geboten werden.

Alle Geflüchteten, die die verschiedenen Angebote nutzen und so in Kontakt mit ihren neuen NachbarInnen kommen, fühlen sich herzlich auf- und angenommen.
Neben den sportlichen, sprachlichen und kreativen Gruppenangeboten sind verschiedene Veranstaltungsreihen entstanden. Welcome Movies und Klangspiele begeistern sowohl die Geflüchteten als auch alle anderen „alten“ und „neuen“ NachbarInnen, Willkommensfeste werden gefeiert.
Es ist einfach großartig, wie viele Menschen sich engagieren und wie berührend, fröhlich, wertschätzend die Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sind.

Gemeinsam mit Geflüchteten entstehen wunderbare Projekte, die leider noch nicht alle finanziert sind. Aus diesem Grund haben wir auf der Spendensammelplattform betterplace.org einen Spendenaufruf angelegt. Jede kleine und große Spende hilft weiter!

Diesen Flyer (Betterplace_Plakat) könnt ihr gerne aushängen. Vielleicht habt ihr eine Stammkneipe oder einen Lieblingsladen, die so etwas machen:

Vielen Dank!

KULTURTIPP!

Am Sonntag, den 10. Juli um 15:30 Uhr gibt ein weiteres Konzert aus der Reihe „Klangspiele“. Dieses Mal hoffen wir auf gutes Wetter, denn wir sind bei der TRINKHALLE im Hamburger Stadtpark zu Gast.

Refugees on Stage! Sie mussten viel zuhause zurück lassen, nicht aber ihre Musik und Kreativität. Wir freuen uns sehr darauf, zwei junge geflohene Künstler im Rahmen von „Klangspiele“ unterstützen und präsentieren zu können.
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In der traumhaften Location Trinkhalle (Stadtpark, Südring 1) singt  Shekib Mosadeq (berühmter Sänger und Songwriter aus Afghanistan) gefühlvoll aus seinem letzten Album „Aylan“( benannt nach dem Kind aus Syrien, das Tot am Strand gefunden wurde). Anschließend bringt uns Ali Ghafouri alias DJ Rhythmus (DJ und Rapper aus dem Iran) mit World Music in Partystimmung.
Geflohene Künstler, die Teil der „Klangspiele“ und geplanten Workshop zum Unterstützung der Künstler in Hamburg sein möchten, wenden sich bitte an behnaz.vassighi(at)gmx.de
Diese Veranstaltung wird Unterstützt von „FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten“. | In Kooperation mit der Trinkhalle. Vielen Dank!
Eintritt frei, Spenden erwünscht | 20160710-trinkhalle-plakat-web

DIE JOBMEISTEREI

Trainings- und Integrationszentrum Arbeitswelt Deutschland für Schutzsuchende.

Ihr habt Kontakt zu Geflüchteten, die sich über die Arbeitswelt in  Deutschland informieren möchten? Dann schaut doch mal auf folgende Dokument (in drei Sprachen:

Flyer-Deutsch

Flyer-Englisch

Flyer-Arabisch

Ideenwettbewerb: Ideen für einen Stadtteil für alle

Jede/r dritte erwachsene Hamburger/-in und jedes zweite Hamburger Kind hat heute einen Migrationshintergrund. Hamburg und seine Quartiere werden bunter, und wir wollen und müssen damit umgehen. Im Diakonischen Werk Hamburg gibt es seit Herbst letzten Jahres ein neues EU-finanziertes Projekt zur interkulturellen Öffnung im Gemeinwesen. „Türen öffnen – Vielfalt leben vor Ort“ zielt darauf ab, die Teilhabemöglichkeiten von Migrantinnen und Migranten im Stadtteil stärken. Das Projekt will dazu beitragen, Zugangsbarrieren, die in Einrichtungen und Diensten bestehen, weiter abzubauen: durch Fortbildungen für Mitarbeitende, durch Fachtagungen, durch Unterstützung bei der Netzwerkarbeit, durch Hilfe und Anregungen bei der interkulturellen Ausrichtungen von Einrichtungen und Teams.
Herzstück des Projekts ist ein Ideenwettbewerb, der allen offen steht, egal ob Geschäftsführer oder Sportverein. Die Organisationen und Angebote im Stadtteil sollen interkulturell geöffnet werden. Ideen hierfür können bis zum 30.09.2016 eingereicht werden. Als Preis winkt die Umsetzung der eingereichten Idee. Eine Jury wird hierfür am 03.11.2016 die besten Ideen prämieren. Alles Weitere findet man unter folgendem Link, hier wird im passenden Video alles genau erklärt:

www.diakoniehh.de/superidee

In jedem Fall lohnt es sich, den Link zu teilen und den Ideenwettbewerb dort hinzubringen, wo er hingehört: in den Stadtteil!
Bei Fragen und Anregungen stehe ich gerne telefonisch: 040 306 20 – 335 oder per Email: rakers@diakonie-hamburg.de zur Verfügung.

Ideen

Mit freundlichen Grüßen
Manuel R akers

Manuel Rakers
Projektkoordination
„Türen öffnen – Vielfalt leben vor Ort“
Diakonisches Werk Hamburg – Landesverband der Inneren Mission e. V.
Fachbereich Migration und Existenzsicherung
Königstraße 54
22767 Hamburg

Telefon 040 30 62 0-335
Fax 040 30 62 0-340
rakers@diakonie-hamburg.de
www.diakoniehh.de/superidee

MENSCHENKETTE GEGEN RASSISMUS

Menschenkette gegen Rassimus
Am Sonntag, den 19.6. findet in Hamburg eine Menschenkette gegen Rassismus statt.
Los geht es um 16:30 Uhr im Anschluss an die Fahrradsternfahrt unseres Kooperationspartners „Mobil ohne Auto e.V.“ (http://www.fahrradsternfahrt.info/).
Wir starten am Jungfernstieg und bilden von dort aus eine Menschenkette, die verschiedene religiöse und kulturelle Institutionen miteinander verbindet.
Weitere Informationen findet ihr zeitnah hier oder auch immer aktuell unter *FACEBOOK*.
Wenn ihr uns dabei unterstützen möchtet oder eine Frage an uns habt, schreibt an:
Info: hamburg(at)hand-in-hand-gegen-rassismus.de
Facebook Event: Hand in Hand gegen Rassismus Hamburg

MIT DEM FAHRAD UNTERWEGS

Du kennst Geflüchtete, die in Hamburg mit dem Fahrrad unterwegs sind? Dann ist die nachstehende Mitteilung evtl. hilfreich:

Es gibt einen Film, der in verschiedene Sprachen übersetzt wurde, der sich mit dem Fahrradfahren in Deutschland beschäftigt.

  • Vietnamesisch (neue Version vom 17.2.2016)
  • Englisch
  • Französisch
  • Arabisch
  • Farsi
  • Tigrina (Eritrea) (in Vorbereitung)
  • Deutsch mit Untertitel (neue Version vom 19.4.2016)

Die Filme werden, über den YouTube-Kanal des Filmclub Solingen, allen Menschen zur Verfügung gestellt und sollen auch von der Polizei, Bereich Verkehrsunfallprävention, zur Verkehrserziehung genutzt werden.

Unter diesem Link ist der Film im Download zu bekommen (1 GB!)

http://www.filmclub-solingen.de/der-club/radfahren-in-deutschland

DIALOGFORUM KULTUR

Ihr Lieben!

Heute möchte wir euch eine Veranstaltung ans Herz legen, die am Dienstag, den 21. Juni im Goldbekhaus stattfinden wird:

DIALOGFORUM KULTUR
Ansprechpartner: Werner Frömming (Kulturbehörde), Dörte Nimz (LAG Kinder- und Jugendkultur), Corinne Eichner (Stadtkultur Hamburg)

Auftaktveranstaltung Dialogforum Kultur – Fokus: Ehrenamtliche
Workshop für Ehrenamtliche in der Kulturarbeit mit Geflüchteten.
Ziel: Gegenseitiges Kennenlernen und Vernetzen und Klärung der Frage, welche Strukturen und unterstützenden Maßnahmen für die ehrenamtliche Kulturarbeit mit Geflüchteten nötig sind.

Termin: Dienstag 21. Juni / 17:00 Uhr – 20:00 Uhr
Ort: Goldbekhaus (Moorfuhrtweg 9, 22301 Hamburg | Bus 6 und 25 Goldbekplatz) – www.goldbekhaus.de

Programm:

17:00 Begrüßung und Einführung
17:15 Info-Block: Wo finde ich welche Informationen für meine Arbeit?
17:45 Vorstellungsrunde in Kleingruppen
18:00 Bearbeitung von Fragestellungen in Kleingruppen
18:30 Pause
18:50 Bearbeitung von Fragestellungen in Kleingruppen
19:30 Vorstellung der Ergebnisse, nächste Schritte
20:00 Ende der Veranstaltung, Gelegenheit zum informellen Austausch

Anmeldung bitte bis 14. Juni über kultur@dialogforum.hamburg.de

Dialogforum Kultur

Wir sehen uns!

Mein persönlicher Bericht Ausländerbehörde Hamburg Amsinckstr.

Ich war gestern bei der Ausländerbehörde hinter dem Hauptbahnhof mit einem Paten. Wow. Alle haben mich vor dieser Stelle gewarnt…Aber…
Es ist wie der Wartesaal vom Cairo International Airport oder Ho Chi Minh City Airport. Da gibt es auch Verspätungen, Stornierungen, falsche Infos, Menschenmassen, viele verschiedene Nationalitäten, Aufregungen und Chaos…✈😀😀😀
Echt nicht so wild, wenn man mit diesem  Wissen hingeht. Und meinSchützling hatte freudiges Wiedersehen mit bestimmt 15 – 20 Leuten, die er aus anderen Unterkünften kennt🙋🏼👏🏼.
Als er eine (arg grimmigige) Mitarbeiterin am Empfang erkannte, lief er durch die Schlange nach vorne, gab ihr die Hand, sagte „hallo“, zeigte auf sie, dann auf sich, dann auf sein Auge und wieder auf sie, „hallo“!!! Die musste einfach weich werden und lächeln. Fast alle „Kunden“ haben da einfach nur Angst. Nicht mein Sunnyboy – ein lieber Herzlicher! Wow! Tja, jetzt kenne ich kurdische Studentin aus Beirut die für mich Kurdisch/Englisch übersetzte. Ich gab ihr die Anschrift für Anerkennung ausl. Studiumabschlüsse. Alle rund-um „glücklich“ mit meinem Sunny-Boy. Und er  muss mich immer seinen Landsleuten vorgestellt haben. Die gaben mir die Hand, verbeugten sich und hätten mich gerne mitgenommen, dadurch bekam auch Sunnyboy Hochachtung, nach dem Motto „wo bekommt man denn so eine her?“.
Den Ausweis hatten wir in 90 Minuten zurück! Versuche mal einen verlorenen Ausweis am Hamburger Flughafen zurück zu bekommen. Selbst eine bei der Security vom Hamburg Airport liegen geblieben Armbanduhr bekommt man nicht so schnell wieder (ist mir schon passiert).
Also, immer an Flughäfen in der Amsinckstr. denken! Das relativiert alles.
Ich bin k.o. aber es war eine tolle Erfahrung.
Wenn das Geld zu knapp für eine Fernreise ist, gehe mal 2 Stunden zur Ausländerbehörde!!!😄😘
P.S. Ich stellte mich freundlich bei jedem/jeder Mitarbeiter_In mit Namen vor, arbeite ehrenamtlich bei fördern & wohnen Folgeunterkunft XY-Str und begleite Herrn X da er kein Deutsch spricht. Das ist Herr X. Sein Anliegen ist…(er hatte seinen Ausweis 3 Tage vorher im Amt 2 Stock vergessen oder verloren!!!!).
Das machte wohl Eindruck, nicht nur mein absichtlicher „Merkel/Clinton/Büro  bieder-Hosenanzug“ Look. Absichtlich diskteter Schmuck, aber nicht zuviel. Vielleicht haben sie alle gedacht „wo kommt die den her?“
Liebe Grüße aus der Patenschaftsgruppe
Andrea

KULTURTIPP!

Lieder von Aufbruch und Hoffnung
Abschlusskonzert der „Tage des Exils“ der Hamburger Weichmann-Stiftung
am 5. Juni 2016 in der Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg

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not, Neugier oderder Wunsch nach Neubeginn – es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. 80 Sängerinnen und Sänger aus Hamburg, Berlin und La-Chaux-de-Fonds/Schweiz singen traditionelle Musik aus Italien und Korsika zum dort ewigen Thema Emigration. Seit Jahrhunderten mündlich überliefert, inspiriert von arabischen, spanischen und griechischen Klängen.
Das Konzert beginnt um 18 Uhr und wird veranstaltet vom Verein Canto e Terra e.V..

 

 

SPARTENZE – Lieder von Aufbruch und Hoffnung
Sonntag, 5. Juni 2016     Konzertbeginn 18 Uhr
Friedrich-Ebert-Halle, Alter Postweg 30, 21075 Hamburg-Harburg
RB oder RE bis Harburg, S 3 Harburg nach Heimfeld – ca. 20 Min. vom Hauptbahnhof
Karten: 15 € / erm. 10 €     Abendkasse ab 16.30 Uhr
Vor und nach dem Konzert ist die Bar geöffnet mit Wein und italienischen Snacks.

Wenn Jemand von den Helfern gemeinsam mit Flüchtlingen in das Konzert gehen möchte bekommen sie freien Eintritt. Bitte vorher anmelden unter ticket@cantoeterra.de

Kartenverkauf über Email: ticket@cantoeterra.de

Vorverkauf:
Café Koppel, Lange Reihe 75, St. Georg
Kulturhaus Eppendorf Julius-Reincke-Stieg 13 a
Buchhandel Frank und Steinwarder, Hoheluftchaussee 68

Kontakt:
www.cantoeterra.de
www.tagedesexils.de

FLYER SIND DA!

Moin, Moin,

die Flyer für das Willkommensfest für die BewohnerInnen der Heinrich-Hertz-Str. sind da!
Wer sich welche zum Verteilen rausholen will, kann das ab sofort tun.
Die Flyer liegen bei uns in der Info im 1. Stock.
Herzliche Grüße
Peter

Peter Rautenberg | Goldbekhaus e.V.
Veranstaltungen | Öffentlichkeitsarbeit
Moorfuhrtweg 9 | 22301 Hamburg
40/ 27 87 02 10 |peter.rautenberg@goldbekhaus.de
www.goldbekhaus.de
| www.facebook.com/goldbekhaus

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19.6. MENSCHENKETTE GEGEN RASSISMUS

Betreff: Bundesweite Aktion am 19. Juni: Hand in Hand gegen Rassismus – für MENSCHENRECHTE und VIELFALT #HandInHand

Wenn man dem Link „Hamburg“ folgt steht auf der Internetseite genaueres zu Hamburg:
http://hand-in-hand-gegen-rassismus.de/menschenkette/hamburg/

„Los geht es um 16:30 Uhr im Anschluss an die Fahrradsternfahrt unseres Kooperationspartners „Mobil ohne Auto e.V.“ (http://www.fahrradsternfahrt.info/).
Wir starten am Jungfernstieg und bilden von dort aus eine Menschenkette, die verschiedene religiöse und kulturelle Institutionen miteinander verbindet.“

hand-in-hand

 

 

 

Willkommensfest 28.05.2016 | Wohnunterkunft Heinrich-Hertz-Str.

Liebe Engagierte, liebe Nachbarn und Interessierte,

die Vorbereitungen für das Willkommensfest am Samstag, den 28. Mai von 14 bis 18 Uhr für die BewohnerInnen der Heinrich Hertz-Straße laufen auf Hochtouren!
Alle sind herzlich eingeladen sich kennenzulernen, nachbarschaftlich gemeinsam einen Nachmittag mit Musik, Theater, Kinderprogramm und dem einen oder anderen heißen Würstchen oder gar leckerem Stück Kuchen, zu verbringen.

Schulen, Kitas, Bauspielplatz, Goldbekhaus, Kirchengemeinde, Initiativen, Nachbarn und Engagierte – sie alle sind dabei.

Und wer das ganze noch tatkräftig Unterstützen will, der darf auch das gerne. Sophia Werrmann (sophia.werrmann@gmail.com) koordiniert unsere helfenden Hände. Jeder ist Willkommen. Das Fest ist natürlich für alle umsonst, über Spenden freuen wir uns immer.

Im Anhang findet ihr PDFs von den Flyern und vom Plakat. Die Flyer liegen  nach Pfingsten vor. Wer Lust hat, sie zu verteilen, kann sich im Goldbekhaus (Peter Rautenberg, peter.rautenberg@goldbekhaus.de oder Fon: 040/27870210) oder bei mir (m.krohn@q-acht.net) melden.

Auch die Plakate können gerne aufgehängt werden.

Schöne Pfingstfeiertage
Herzlich
Eure
Miriam

Miriam Krohn

Projektleitung Q8 Winterhude-Uhlenhorst

Anne Wiemann + Ulrich Kodjo Wendt

Anne Wiemann + Ulrich Kodjo Wendt

Cocolotten - Walk Act

Cocolotten – Walk Act

Willkommensfest am 28.5.2016

Moin, Moin,

die Flyer (liegen nach Pfingsten gedruckt vor) und das Plakat für das Willkommensfest für die BewohnerInnen der Heinrich-Hertz-Straße sind fertig

2016_05_28_Fest_flyer_print

2016_05_28_Willkommensfest_Plakat_printt

Wer noch tatkräftig mitmachen will, melde sich bitte bei Sophia Werrmann: sophia.werrmann@gmail.com

Das Fest findet am Samstag, den 28. Mai 2016 von 14 bis 18 Uhr auf dem Gelände der Heilandskirche, Winterhuder Weg 132 statt.

NEU: KLANGSPIELE IM GOLDBEKHAUS!

Bald geht es mit unserer Konzertreihe KLANGSPIELE | Konzerte von + für Geflüchtete los. Für Geflüchtete ist der Eintritt frei. Erscheint zahlreich und bringt ganz viele (neue) NachbarInnen mit!
In einer Reihe von sechs Konzerten laden wir zu Konzerten im Quartier und ins Goldbekhaus ein.
Auf der Bühne stehen geflüchtete Menschen, welche mit ihrer Musik uns einen Teil ihrer Geschichte näher bringen werden.
Geflohene KünstlerInnen, die Teil der „Klangspiele“ und geplanten Workshop zum Unterstützung der KünstlerInnen in Hamburg sein möchten, wenden sich bitte an behnaz.vassighi@gmx.de
Gefördert durch „FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten“

Freitag 13. Mai 2016 | 22016_05_13-oriental-band_MG_02640:30 Uhr
Orient bis Okzident!
Sie mussten viel zuhause zurück lassen, nicht aber ihre Musik. Wir freuen uns sehr darauf, von Mai bis Dezember 2016 geflohene KünstlerInnen auf verschiedenen Bühnen präsentieren zu können.
Zum Auftakt kommt Zead Khawam und die „Oriental Band“. Sie bringen mit traditioneller, folkloristisch-arabischer Musik aus Syrien, Ägypten, Algerien, Marokko und dem Libanon das Publikum in Stimmung.
KünstlerInnen, die Teil der Veranstaltungen und geplanten Workshops sein möchten, wenden sich bitte an Behnaz Vassighi: behnaz.vassighi@gmx.de
AK 14,- / 10,- | VVK 10,- / 8,- | für Geflüchtete frei | (zzgl. evtl. anfallender Vorverkaufsgebühren) | Tickets | www.tixforgigs.com
Goldbekhaus | Bühne zum Hof
Moorfuhrtweg 9 | 22301 Hamburg

EIN HAUFEN MISSVERSTÄNDNISSE …

Die Initiative „Wir im Quartier – gemeinsam mit Geflüchteten“ hat am 14. April 2016 unter der Überschrift „Flüchtlingen wurde der Zutritt verwehrt“ über einen Vorfall im „Schumachers Biergarten“ im Hamburger Stadtpark berichtet. Waltraud, ein sehr engagiertes Mitglied der Initiative, hat am Ostersamstag im Hamburger Abendblatt eine Ankündigung für eine Osterfeuer beim Schumachers gefunden. Schnell hatte sie die Idee, mit einer Gruppe von ca. fünf (plus X) Geflüchteten aus der Unterkunft am Wiesendamm dort hinzugehen, um den frisch in Deutschland angekommen diesen Brauchtum zu zeigen. Zu ihrer Überraschung wurde sie vom dort eingesetzten Sicherheitsdienst abgewiesen, weil größeren Männergruppen grundsätzlich der Zutritt verweigert wird.

Das erste Missverständnis war, das es gar kein Osterfeuer gab, sondern eine Osterparty. Unter dieser Voraussetzung wären Waltraud und die Gruppe gar nicht ins Schumachers gegangen.

Am 2. Mai 2016 fand ein „Runder Tisch“ statt, mit folgenden Personen:
– Herr Zare, Betriebsleiter Schumachers
– Waltraud, Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit
– Peter Rautenberg, Goldbekhaus
– Bernd Haß, Goldbekhaus

Miriam Krohn von Q8 und Michael Ellendorff von der Heilandskirche mussten leider kurzfristig absagen.

Herr Zare hat in Vertretung des Betreibers des „Schumachers“ Herrn Thorsten Köpp, glaubhaft versichert, dass der Sicherheitsdienst gemäß den Anweisungen gehandelt hat.

Herr Köpp schreibt:

 „Der Vorgang hat (…) keinerlei rassistische Motivation. Er wäre und ist jeder vergleichbaren anderen deutschen Männergruppe ebenso passiert (…) von einer Ungleichbehandlung der Flüchtlinge kann daher keine Rede sein.“

Trotzdem hat sich Herr Zare gleich zu Beginn des Gespräches entschuldigt, denn der Sicherheitsdienst hätte in dem vorliegenden Falle seine Arbeit auch sensibler verrichten können.

Zitat Herr Köpp:

„Gleichwohl bedauern wir zutiefst, das dieser Eindruck (der Ungleichbehandlung, die Red.) (auch bei den Flüchtlingen, die die hiesigen Gepflogenheiten insoweit nicht kennen können entstanden ist und möchten die betreffenden Personen zu Sonnenuntergang einladen“

Für die Initiative „Wir im Quartier – gemeinsam mit Geflüchteten“ ist dieser Vorfall damit hinreichend erklärt und verweisen zum weiteren Verständnis auf die Erklärung von Herrn Köpp .

Für die Initiative „Wir im Quartier“
Peter Rautenberg

Erklärung_Schumachers

HelferInnen gesucht!

Moin, Moin,

für das Willkommens-Fest am Samstag, den 28. Mai für die BewohnerInnen der Heinrich-Hertz-Straße werden noch freiwiliige HelferInnen gesucht, z.B. für:

  • Betreuung der Gastro (Essen und Trinken)
  • Aufsicht bei der Hüpfburg
  • Betreuung eines Schminkstandes für Kinder
  • Herstellung von herzhaften Salaten (die bräuchten dann nur abgegeben werden)
  • Dolmetscher (Arabisch, Farsi)
  • Betreuung des Frauenzeltes

    Wohnunterkunft Heinrich-Hertz-Strasse

    Wohnunterkunft Heinrich-Hertz-Strasse

Gerne könnt ihr euch selber (auch nur stundenweise) engagieren, oder ihr kennt jemand, der Lust und Zeit hätte.
Nachricht bitte an Miriam Krohn: m.krohn@q-acht.net oder Sophia Werrmann: sophia.werrmann@gmail.com

Das Fest findet von 14 bis 19 Uhr auf dem Hof der Heilandskirche im Winterhuder Weg 132 statt.

Guten Appetit!

Am Freitag war unser drittes gemeinsames Essen mit Geflüchteten in der Kinderetage im Goldbekhof.
Zu Gast waren drei syrische Männer und zwei syrische Familien aus Aleppo und Damaskus mit insgesamt fünf Kindern zwischen 10 Monaten und 8 Jahren.

 

2016_04_22_KEK_WIQ BlogDie syrischen Frauen hatten den Koch-Hut auf, wir einladenden Frauen haben zugearbeitet. Mit großer Ruhe und Sorgfalt wurden die beiden Gerichte zubereitet, wir staunten über andere Garmethoden und die reiche Gewürzauswahl.
Gegen 19 Uhr war die lange Tafel gedeckt. Frauen, Männern und Kindern schmeckte es ganz ausgezeichnet.

 

Die Kommunikation gelingt immer irgendwie, Ali übersetzte da wo Hände, englische und deutsche Vokabeln nicht reichten. Berührend ist die stille aber große Würde unserer Gäste. Wir Einladenden fühlten uns durch jeden dieser Abende beschenkt.
Mitmacherinnen und Mitmacher sind herzlich willkommen.
Medi Stober und Regina Völker

PS: Eine neue/r Koordinator/in für dieses tolle Projekt wird gesucht: KEK-KoordinatorIn gesucht

Je nach Lust und Laune mit vorbereiten und/oder kochen - oder sich einfach mit uns um dem Tisch setzen, sich austauschen und kennenlernen

Gesucht!

Neue/r Koordinator/in/en für die AG „Kochen – Essen – Kennenlernen gesucht!

Die perfekte Aufgabe für jemanden, der gerne organisiert und sich auf diese Weise in der Flüchtlingshilfe engagieren möchte! Die Essen selber sind sehr gesellige Angelegenheiten, bei denen man nicht nur neue Leute, sondern auch ungewöhnliche Speisen kennenlernen kann.
Wir sind eine wachsende AG von momentan ca. 10 Personen, die ein monatlich im Goldbekhof stattfindendes Essen mit Flüchtlingen arrangiert, und suchen einen oder zwei neue Koordinatoren (m/w).
Unsere Gäste, die z.T. auch mitkochen, kommen z.B. aus der ZEA Wiesendamm oder den Folgeunterkünften Tessenowweg und Opitzstrasse, und werden von Gruppenmitgliedern mit entsprechenden Kontakten ausgewählt und eingeladen.

Aufgaben:

  • Per Doodle einen Termin für Vorbereitungstreffen finden (das jeweils ca. 1 Woche vor dem Essen stattfindet)
  • Beantwortung von Anfragen (von neuen Interessierten oder potenziellen Gästen) über die Emailadresse der AG
  • Pflege der Liste der Interessenten
  • Moderation der Vorbereitungstreffen und Zusammenfassung aller Einzelheiten (Gästeliste, Einkaufsliste, weitere zu beachtende Dinge)
  • Ggf. Raum für Vorbereitungstreffen im Goldbekhaus organisieren
  • Neue Termine für Essen mit Goldbekhaus/Kinderetage/alternativen Veranstaltungsorten absprechen

Zeitaufwand pro Monat:

Ca. 3 Stunden Admin + 1,5 Std Vorbereitungstreffen (+ ggf. 3-5 Stunden Essen)

 

Es können sich auch zwei Koordinatoren abwechseln, bzw. die Arbeit teilen!

Interessenten melden sich bitte bei Steffi: kekwiq@gmail.com

Je nach Lust und Laune mit vorbereiten und/oder kochen - oder sich einfach mit uns um dem Tisch setzen, sich austauschen und kennenlernen

Je nach Lust und Laune mit vorbereiten und/oder kochen – oder sich einfach mit uns um dem Tisch setzen, sich austauschen und kennenlernen

 

 

Runder Tisch!

Der Betreiber von Schuhmachers Biergarten hat jetzt zu uns Kontakt aufgenommen und wir werden uns in den nächsten Tagen mit ihm treffen und seine Sicht der Dinge von dem Vorfall beim Osterfeuer am 26.3. hören. Wir werden weiter berichten.

Offene Ausschreibung für soziokulturelle Projekte und Innovationspreis Soziokultur

Jetzt bewerben für das zweite Halbjahr 2016

 

sozio

 

 

 

Hoffnung als Prinzip – Projekte zu Flucht und Flüchtlingen

Über Flüchtlinge reden, ist das Eine. Mit verzweifelten und traumatisierten Flüchtlingen reden das Andere. Die Hauptsache für sie: erst einmal ankommen. Auf ein Überleben hoffen. Dann trotz aller Verluste den Neuanfang hier oder anderswo wagen. Für das Leben im Exil nach Perspektiven suchen. Dabei es geht um eine menschenwürdige Existenz, um das miteinander Sprechen und Zuhören, um ein neues soziales Miteinander in einer offenen Gesellschaft, um einen ersten Schritt zu einem gelingenden Leben.

Menschliche Kommunikation ist ohne Kunst und Kultur nicht denkbar. Schwierige Zeiten bedürfen aber auch der Solidarität und Empathie, um alltagstaugliche Hilfestellungen zu ermöglichen. Soziokultur versucht immer, das Soziale und Kulturelle zur verbinden. Ihre Projekte bieten Unterstützung, regen zum Nachdenken an und sorgen dazu für Unterhaltung und Lebensfreude, denn »ohne Lachen geht die Welt zu Grunde«.

Im Jahr 2016 fördert der Fonds Soziokultur insbesondere Projekte zur Integration von Geflüchteten in unsere Gesellschaft. Künstlerische und kulturelle Arbeit erleichtern Begegnung und Austausch mit den Fremden. Unser Ziel: Impulse zur Weiterentwicklung von Flüchtlingsprojekten zu setzen. Es gilt, die Vielfalt der Kulturen neu zu entdecken, die Chancen zur kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe im Miteinander weiter zu eröffnen.

Wettbewerb um die besten Projektideen

Zweimal jährlich ruft der Fonds Soziokultur TrägerInnen soziokultureller Projekte dazu auf, sich um Fördermittel zu bewerben. Die zweite Ausschreibung 2016 für Projekte mit Beginn in der zweiten Jahreshälfte widmet sich dem Thema »Flucht und Flüchtlinge«.
DenVorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel des Fonds durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien stehen für die Projektförderungen im zweiten Halbjahr 2016 zirka 500.000 Euro zur Verfügung. Ein Teil davon wird an Projekte vergeben, die sich mit diesem Leitthema befassen. Entdeckt und gefördert werden vor allem Projekte mit niedrigschwelligen Kulturangeboten, die den Neuankömmlingen die Möglichkeit bieten, sich aktiv am kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. nnn Die Bearbeitung des Leitthemas kann sich doppelt lohnen. Denn dieses Jahr wird zusätzlich zu den Fördermitteln wieder der mit 10.000 Euro dotierte Innovationspreis Soziokultur vergeben. Der andere Teil der Fonds-Mittel wird weiterhin an Projekte aus dem vielfältigen Spektrum soziokultureller Arbeit vergeben, die sich zwar nicht ausdrücklich dem Leitthema widmen, aber auch Modellcharakter haben. Sie sollen neue Praxis- und Aktionsformen in der Soziokultur entwickeln und erproben – als Beispiel für andere Akteure und Einrichtungen. Damit regt der Fonds Soziokultur einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen an. Offenheit ist gefragt, Freude am Experimentieren und Gestalten, Neugierde und die Bereitschaft, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben. nnn Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine sind aufgerufen, sich zu beteiligen und Anträge für das zweite Halbjahr 2016 zu stellen.

Einsendeschluss ist der 02. Mai 2016.

Es gilt das Datum des Poststempels.

Das Kuratorium des Fonds entscheidet am 30. Juni und 1. Juli 2016 abschließend über die eingegangenen Anträge.

Nähere Informationen zur Ausschreibung und die Antragsvordrucke für die Mittelvergabe 2016 können über die Geschäftsstelle des Fonds bezogen werden´.

Den Antragsvordruck zur Beantragung von Fördermitteln erhalten Sie hier: pdf
Die Ausschreibung als PDF

Weitere Informationen über den Fond-Soziokultur unter:
http://www.fonds-soziokultur.de/html/sozioset.html

 

 

Interessante Fortbildung

diakonie

Interkulturelle Sensibilisierung für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit

am 28.04.2016 von 17:00- 21:00 Uhr, Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, Raum 8, 22767 Hamburg

In interkulturellen und interreligiösen Begegnungen kann es zu Konflikten, Enttäuschungen und Missverständnissen kommen. Es treten Unsicherheiten bei den Freiwilligen auf, wie sie die Flüchtlinge ansprechen sollen, z.B. ob sie sich den Männern anders gegenüber verhalten müssen als den Frauen und umgekehrt. Es geht in diesem Baustein um Selbstreflexion sowie um Sensibilisierung für eine Kommunikation in interkulturellen Kontexten.

Referentin: Dr. Christine Tuschinsky, Trainerin und Beraterin im Bereich Vielfaltskompetenz

Ziele:

  • Selbstreflexion
  • Auseinandersetzung mit dem Kulturbegriff

Inhalte:

  • Kulturbegriff
  • Kommunikation
  • Austausch über Erfahrungen

Methoden:

  • Fallbeispiele
  • Kleingruppenübung

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Anmeldung nur per email (bis zum 22.04.2016) an:

Anmeldung: me@diakonie-hamburg.de

Bitte angeben: Stichwort IK Ehrenamt, Name, Initiative, seit wann engagiert.

Es werden vorrangig Freiwillige um bestehende Einrichtungen einen Platz erhalten. Sollten Sie in dieser Modulreihe keinen Platz erhalten haben, werden wir versuchen, Sie in einem weiteren Durchlauf zu berücksichtigen. Von diesbezüglichen Nachfragen bitten wir abzusehen. Wenn Sie nicht teilnehmen können, bitten wir Sie, 3Tage vorher abzusagen, so dass wir anderen Interessierten Ihren Platz anbieten können.
Rückfragenan: Marjan van Harten

Referat Migration; Tel: 040-30620-434

Willkommensfest!

Der Termin für das große Willkommensfest für die neuen BewohnerInnen der Heinrich-Hertz-Straße steht!

Refugees_solo Kopie super kleinAm Samstag, den 28. Mai von 14 und 19 Uhr wird auf dem Gelände der Heilandskirche gefeiert!

Mit diesem großen Fest möchte „Wir im Quartier“ die BewohnerInnen auf ihre neue Umgebung einstimmen. Mit Musik, Theater, Aktionen für Kinder und einem schönen Angebot von Speisen und Getränken wollen wir zusammen feiern.

Weitere Einzelheiten folgen in Kürze.

Flüchtlingen wurde der Zutritt verwehrt!

‚Schuhmachers Biergarten‘ ist ein wunderbarer Ort zum Chillen oder um sein Feierabendbier zu trinken. Legendär sind die Sonnenuntergänge sowie der Blick auf den Stadtparksee und den gesamten Park bis zum Planetarium.
Jetzt wird dieses Idyll erheblich getrübt: Waltraut, eine Teilnehmerin der Wir-im-Quartier-Initiative, ist oft mit Geflüchteten in Hamburg unterwegs. Ob ins Theater oder ins Konzert, es gab bisher keine Probleme bis zum 26. März, Ostersamstag und Tag der Osterfeuer in Hamburg.
Waltraut hatte im ‚Hamburger Abendblatt‘ gelesen, dass auch in ‚Schumachers Biergarten‘ ein Osterfeuer entfacht werden sollte und machte sich mit einigen Geflüchteten aus der Erstaufnahmeunterkunft am Wiesendamm auf den Weg. Was dann passierte, schildert Waltraut so:

„Ich habe am Ostersamstag den 26.03.2016 gegen 18 Uhr sechs eritreische sowie
mehrere syrische und irakische Flüchtlinge von der Erstaufnahme Wiesendamm als ehrenamtliche Helferin zum Osterfeuer im Stadtpark bei ‚Schumachers‘ begleitet.

Im Eingangsdrehkreuz bei ‚Schumachers‘ standen zwei Securitys, die uns den Zugang verweigerten mit der Aussage: ‚Die können hier nicht rein!‘
Meine Frage: ‚Wie bitte? Es sind von mir begleitete Flüchtlinge vom Wiesendamm, die ich zur Integration in diesen Stadtteil und unsere Kultur hier mitgebracht habe.‘
Security, sehr abweisend: ‚Wir wollen das nicht, Anweisung vom Chef, auch die Leute hier wollen das nicht.‘
Ich: ‚Das meinen Sie doch nicht wirklich!‘
Security: ‚Machen Sie den Eingang frei, die da kommen hier nicht rein.‘
Daraufhin ich ganz empört: ‚Jetzt möchte ich Ihren Auftraggeber sprechen, so geht das nicht.‘
Security wieder sehr abweisend: ‚Der ist nicht da.‘

Das war für die Flüchtlinge und mich als Begleiterin eine sehr unangenehme Situation. Fazit: Uns wurde letztendlich der Zutritt verweigert.
War es aufgrund der Hautfarbe?“

 

Diskriminierung

Dieser Vorfall ist nicht kommentarlos hinzunehmen. Ein Mitglied der Initiative hat Kontakt zum Bezirksamt-Nord aufgenomnmen. Dort wird der Vorfall als „nicht hinnehmbare Diskriminierung“ bewertet und die Gaststättenaufsicht wird bei der nächsten Inspektion den Vorfall zur Sprache bringen.
Zur gleichen Einschätzung kommt das Polizeirevier am Wiesendamm. Waltraut wird jetzt Anzeige erstatten, damit die Ermittlungen aufgenommen werden können.
Denn die Security vom ‚Schumachers‘ hat gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) verstoßen und das muss Konsequenzen haben!

Roma: Schutzlos – vergessen – abgelehnt

Geflüchtete Roma haben in Deutschland kaum mehr eine Chance auf Asyl, seit die Bundesregierung das Asylrecht verschärft und ihre Herkunftsländer als „sichere Herkunftsstaaten“ eingestuft hat. Viele Roma haben sich in ihrer Not und Verzweiflung auch an die christlichen Kirchen gewandt und bitten um Schutz. Das taten auch mehrere Roma-Familien im September 2015 kurzzeitig im Hamburger Michel.

Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen und viele Einzelne engagieren sich dafür, dass die Situation der Roma asylrechtlich anders bewertet wird. Sie tun dies auch aus einer historischen Verpflichtung heraus, weil Roma und Sinti aus ganz Europa in der NS-Zeit hunderttausendfach verfolgt und ermordet wurden. Doch alle Bemühungen prallen bislang an den rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen ab. Fatal ist vor allem, dass die gruppenspezifische Verfolgung  von Roma meist ausgeblendet wird.

Als Kirchenkreis Hamburg-Ost fordern wir, dass Angehörigen der Roma solange das Recht auf einen Aufenthalt in Deutschland gewährt werden muss, bis sie in ihren Heimatländern als Bürgerinnen und Bürger mit gleichen Rechten anerkannt sind und das durch staatliches Handeln gewährleistet wird. Wir als Teil der evangelischen Kirche wollen an diesem Abend über die Situation der Roma informieren und die untragbaren Verhältnisse deutlich machen.

Dazu haben wir Gäste eingeladen.

Begrüßung: Pröpstin Isa Lübbers

Es sprechen:
• Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland
• Bernd Mesovic, stellvertretender Geschäftsführer von PRO ASYL
• Svenja Stadler, Mitglied der SPD-Fraktion des Bundestags
• Tijana Joksić, Juristin und Menschenrechtsaktivistin

Moderation: Sabine Rheinhold, Journalistin
+) Evangelisch-Lutherischer
Kirchenkreis Hamburg-Ost

Montag, 18. April 2016 um 19.00 Uhr
Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg

WIQ Plenum

Das nächste Plenum von „Wir im Quartier“ findet am Montag, den 30. Mai 2016 um 19 Uhr in der Bühne zum Hof | Goldbekhaus statt.

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