In unserem Lauftreff mit Geflüchteten erlebe ich immer wieder, wie wichtig es für die Neuangekommenen ist, sich eine neue, selbstbestimmte Existenz aufzubauen. Dazu ist die Eingliederung in den deutschen Arbeitsmarkt notwendig, der sich je nachdem deutlich von dem des jeweiligen Herkunftslands unterscheiden kann. Daher ist das Interesse an beruflicher Orientierung und (Weiter‑)Qualifizierung bei den Neuhamburgern groß, wie der Ansturm auf entsprechende berufsbezogene Angebote in Hamburg immer wieder zeigt. Erst heute hat das Hamburger Abendblatt von einem erfolgreichen Projekt der Hamburg Media School (HMS) in Barmbek berichtet, in dem Geflüchtete, die bereits in ihrer Heimat als Journalisten, Blogger, Grafikdesigner oder in ähnlichen Medienberufen tätig waren, mit dem deutschen Mediensektor vertraut gemacht werden. Diese spendenfinanzierte Qualifizierung nennt sich „Digitale Medien für Flüchtlinge“ und läuft seit April 2016. Die Erfahrungen waren so positiv, dass die HMS kurzerhand einen zweiten Kurs gestartet hat, aber lest selbst, wie das Projekt läuft, worum es geht und wie es weitergeht: Wie Flüchtlinge in Hamburg zu Medienprofis werden!

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